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NEWS · 06 Oct 2026

Spielerwohlbefinden, Verletzungen & Langeweile – hat die verlängerte Pause funktioniert?

Die FIFA und die UEFA haben die internationale Spielpause verlängert, um die Belastung der Spieler zu reduzieren und Verletzungen vorzubeugen. Doch die Frage bleibt: hat diese Maßnahme die gewünschten Ergebnisse erzielt oder nur neue Probleme wie Langeweile und Unzufriedenheit geschaffen?

Seit 2023 haben die Fußballverbände die internationale Spielpause von zwei Wochen auf vier Wochen ausgeweitet. Ziel war es, den Spielern mehr Erholungszeit zwischen Länderspielen zu geben und die Belastung zu verringern.

Die Entscheidung beruhte auf Studien, die zeigen, dass eine längere Pause das Risiko von Verletzungen senken kann. Gleichzeitig soll das Wohlbefinden der Spieler gestärkt werden, indem sie sich nach den intensiven Länderspielen besser regenerieren können.

Allerdings gibt es Kritik. Viele Spieler und Trainer berichten von Langeweile und Unzufriedenheit, wenn sie längere Zeit ohne Spiele verbringen. Diese Monotonie kann die Motivation beeinträchtigen und die Qualität der Länderspiele beeinflussen.

Bislang liegen keine klaren Statistiken vor, die zeigen, ob die Verlängerung tatsächlich zu weniger Verletzungen oder zu einer höheren Spielqualität geführt hat. Beobachtungen deuten jedoch darauf hin, dass die Wirkung gemischt ist.

Die Verbände prüfen derzeit mögliche Anpassungen, etwa die Einbindung von Trainingsprogrammen oder kurzen Freundschaftsspielen, um die Belastung zu reduzieren und gleichzeitig die Spieler motiviert zu halten. Weitere Studien werden erwartet, um die Effektivität der verlängerten Pause zu bewerten.