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NEWS · 22 Sep 2026

Walisischer Fußballchef Mooney stellt Infantinos Reformpläne in Frage

Der Geschäftsführer der Football Association of Wales, Noel Mooney, widerspricht den von FIFA-Präsident Gianni Infantino geäußerten Behauptungen, dass die internationale Fußballorganisation umfassende Reformen plant. Mooney fordert mehr Transparenz und betont die Notwendigkeit einer offenen Debatte.

In einer öffentlichen Stellungnahme hat Noel Mooney, der Geschäftsführer der Football Association of Wales (FAW), die von FIFA-Präsident Gianni Infantino geäußerten Behauptungen über geplante umfassende Reformen der internationalen Fußballorganisation in Frage gestellt. Mooney bezeichnete die Aussagen als unbegründet und forderte klare Belege für die angekündigten Änderungen.

Infantino hatte in einem Interview angekündigt, dass FIFA sich auf strukturelle Veränderungen konzentriere, um die Governance und die finanzielle Transparenz zu verbessern. Mooney betonte, dass die walisische Fußballverbandsführung keine Kenntnis von konkreten Reformplänen habe und dass die Behauptungen daher nicht nachvollziehbar seien.

Die Kritik von Mooney kommt zu einem Zeitpunkt, an dem FIFA in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt ist, weil Fragen zu seiner internen Organisation und zu seiner Rolle in der globalen Fußballentwicklung immer wieder auftauchen. Die Forderung nach mehr Transparenz spiegelt die allgemeine Besorgnis über die Entscheidungsprozesse innerhalb der FIFA wider.

Die Stellungnahme von Mooney könnte zu weiteren Debatten auf Verbandsebene führen und möglicherweise dazu beitragen, dass FIFA seine Reformpläne genauer erläutert. Es bleibt abzuwarten, ob die FIFA auf die Kritik reagiert und weitere Details zu den geplanten Änderungen veröffentlicht.

Für die Football Association of Wales bedeutet die Herausforderung von Mooney eine Gelegenheit, die eigene Position zu festigen und die Interessen der walisischen Fußballgemeinschaft in internationalen Diskussionen zu vertreten. Die nächsten Schritte werden vermutlich in den kommenden Wochen weitere Gespräche und mögliche Pressemitteilungen von FIFA und der FAW einschließen.